05 Apr

Besuch aus dem Reich der Mitte

Dr. Mehringer mit der 17-köpfigen chinesischen Wirtschaftsdelegation samt „Reiseleiter“ Chunguang Yun und zwei Mitarbeitern in einer der Fertigungshallen der Muggergittermacher. Foto: Spengler & Meyer GmbH

Die Spengler & Meyer GmbH empfing am 25. März eine 17-köpfige Delegation chinesischer Geschäftsleute und erörterte mögliche Formen der Kooperation.

„Dem Glück eine Chance geben“ – Das ist einer der Leitsätze, die Muggergittermacher-Geschäftsführer Dr. Hans Mehringer veranlasst haben, zum zweiten Mal eine chinesische Delegation in unserem Betrieb willkommen zu heißen. Die 17 Geschäftsleute – überwiegend Inhaber und leitende Mitarbeiter von Firmen aus der Baubranche sowie einige Verbandsfunktionäre – waren vorher auf der Weltleitmesse für Fenster, Türen und Fassaden FENSTERBAU FRONTALE in Nürnberg zu Gast. Für den Tag danach, dem 25. März, hatte sie Dr. Mehringer zu Gesprächen und zur Besichtigung seiner Fertigungshallen nach Ansbach eingeladen.

Unser Chef pflegt seit vielen Jahren Verbindungen in den fernen Osten, ganz unabhängig vom Thema Insektenschutz. Mit den Besuchern sprach er über gemeinsame Interessen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit. So könnte er sich etwa die Eröffnung eines Dienstleistungs- bzw. Vertriebsbüros bei der Spengler & Meyer GmbH als Plattform für mehrere chinesische Firmen vorstellen. Damit könnten diese einerseits bestehende Markteintrittsbarrieren reduzieren. Andererseits würde eine Firma mit Mitarbeitern, die die drei Sprachen deutsch, englisch und chinesisch beherrschen, wesentlich kostengünstiger agieren, als wenn jedes Unternehmen sein eigenes Büro in Deutschland unterhielte.

Seit dem Umzug im Dezember 2017 kann Dr. Mehringer große Büro- und Ausstellungsflächen für solch ein Projekt zur Verfügung stellen. Den Kontakt zu dieser Wirtschaftsdelegation knüpfte er über Herrn Chunguang Yun, den er bereits seit mehr als zehn Jahren kennt. Dieser studierte einst in Deutschland und tätigt selbst Geschäfte zwischen China und Deutschland. Er vermittelt Geschäftskontakte zwischen deutschen Firmen und Unternehmen und Organisationen aus China, die sich aufgrund der sprachlichen und kulturellen Barrieren nicht Erfolg versprechend darum kümmern können. So gab Dr. Mehringer auf dessen Vermittlung im Jahr 2011, damals noch als Geschäftsführer eines ortsansässigen Einrichtungshauses, Starthilfe für ein Möbelhaus nach deutschem Muster in Peking.

Weitere Firmenbesuche aus China sind geplant

Außer der Führung durch die Ansbacher Firmenzentrale organisierte Dr. Mehringer für seine Gäste noch eine kleine Tour durch Nürnberg mit Sightseeing-Programm und machte sie dabei auch mit der fränkischen Gastronomie vertraut. Aus seiner Sicht wird es in Zukunft weitere solche Besuche aus dem fernen Osten bei uns in Mittelfranken geben. Für sich daraus ergebende Möglichkeiten ist er aufgeschlossen: “Diese Offenheit hat schon oft in meinem Leben zu interessanten Entwicklungen und Ergebnissen geführt, die ich vorher nicht erwartet hätte oder so nicht unbedingt planbar gewesen wären“, sagt Dr. Hans Mehringer.

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