12 Jun

Ein starkes Duo: Fliegengitter und Mückennetz

Auch eine Lösung: Französisches mobiles Feldbett mit Moskitonetz © David Monniaux - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:French_portable_field_bed_dsc06886.jpg

Es gibt wohl keinen Menschen, der sich über Mückenstiche freut. Juckreiz ist meist das unbeliebte Ergebnis. Trotzdem sollte ein Aspekt der Plagegeister nicht unter den Tisch fallen. Sie sind für das ökologische Gleichgewicht elementar wichtig. Beispielsweise würden aufgrund der fehlenden Bestäubung zahlreiche Pflanzenarten aussterben. Umso dankbarer ist die Natur, wenn wir die blutsaugenden Flieger am Leben lassen. Deshalb sind natürliche Barrieren mehr als nur eine von vielen Alternativen. Das berühmte Moskitonetz sorgt in Verbindung mit Fliegengittern für eine Art Vollkasko-Schutz beim Zielobjekt.

Mückenschutz gibt es auf vielfältige Art und Weise. Hundertprozentig wirkt keiner. Doch keine Abwehr ist auch keine Lösung. Die natürlichsten Lösungen sind Barrieren. Dadurch soll das Eindringen der ungeliebten Gäste vermieden werden. Fliegengitter sind zweifelsohne eine wirksame Masche, um die „biologischen Flugobjekte“ weitgehend in die Schranken zu weisen. Doch als zusätzliche Option ist das Moskitonetz um das Schlafgemach eine wirksame Methode. Aber weshalb muss ausgerechnet das Bett geschützt werden?

Keine Frage! Stechmücken fragen nicht nach der Uhrzeit. Wenn die Blutsauger auf Beutezug sind, dann spielt Zeit und Ort für sie keine Rolle. Aus diesem Grund darf sich kein Mensch in Sicherheit wiegen. Vor allem in der Sommerzeit. Mücken unterscheiden sich in tag- und nachtaktive Tierchen. Die nachaktiven Blutsauger sparen sich am Tag ihre Kräfte. Sie würden an den heißen Tagen überhitzen und zu viel Energie verschwenden. Ihre Stunde hat mit Einbruch der Dämmerung geschlagen.

Um ihren Hunger zu stillen, benutzen sie Menschen wie eine Zapfanlage. Ihnen geht es vor allem um eins: Mittels ihres Rüssels an Blut zu gelangen. Hierfür spielen ihnen schlafende Menschen voll in die Karten. Die Mücken schlagen quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens orten sie ihre „Opfer“ durch deren Ausdünstungen, Schweiß und das CO2, welches sie ausatmen. Zweitens präsentieren sich die schlafenden Personen in einem wehrlosen Zustand. Ein Schlaraffenland für jede Mücke.

Was also, wenn die Flieger auf ihrem nächtlichen Beutezug die erste Hürde der Fliegengitter überwunden haben? Lange Kleidung ist eine Möglichkeit, um wenig Angriffsfläche zu bieten. Allerdings sind Handschuhe und Pudelmütze in einer Sommernacht nicht die beliebtesten Utensilien. Warum also kein zweites Fliegengitter um das Bett herum errichten? Die sogenannten „Moskitonetze“ bieten im wahrsten Sinne des Wortes „Rund-um-Schutz“ um das Schlafgemach.

Mückennetze gibt es bereits für einen erschwinglichen Preis. Dabei dürfen die Kleinsten der Kleinen aber auch nicht zu kurz kommen. Neben dem Moskitonetz für das Doppelbett gibt es Fliegennetze für Kinderwagen, Buggys oder Reisebetten. Denn auch Kleinkinder passen in das Beuteschema der Stechmücken. Eines ist sicher: Mit der Kombination von Fliegengitter an den Hausöffnungen und Mückennetz um die Schlafstellen machen Mücken die Fliege.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.