05 Nov

Eine Weltreise durch das Reich der Insekten: Teil 11 – Italien (2)

Der Aetna - © Allie Caulfield from Germany - 2009-03-22 03-29 Sizilien 551 Aetna, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=23314464

Nachdem wir Ihnen im 1. Teil unseres Ausflugs nach Italien einige Aspekte über dieses über Jahrzehnte führende Lieblingsreiseland der Deutschen nahegebracht haben, wollen wir heute den Bogen schlagen zu unserem Thema Insekten und Insektenschutz.

Klima:

Zunächst möchten wir nochmals auf die klimatischen Bedingungen eingehen. Italien erstreckt sich über mehrere Klimazonen. Im alpinen Norden gleichen die Bedingungen denen der benachbarten Regionen in Österreich, der Schweiz und Frankreich mit kalten Wintern und milden Sommern, wobei das ewige Eis jenseits der Baumgrenze immer weiter schwindet. In der Poebene herrscht ein weitgehend kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern. Je mehr wir nach Süden blicken, desto mediterraner wird das Klima. Dies bedeutet heiße und trockene Sommer und feuchtmilde Winter. Im Zuge des unzweifelhaft fortschreitenden Klimawandels verschieben sich die Zonen weiter gen Norden. Dabei häufen sich auch Extremwettersituationen mit langen Trockenperioden und sintflutartigen Überschwemmungen. Ünabhängig davon wächst seit Jahren die vulkanische Aktivität im mittleren Teil des Landes.

Insekten:

So vielseitig wie die Pflanzenwelt Italiens ist auch die Artenvielfalt der Insekten. Wie in Mitteleuropa sind es auch jenseits der Alpen die Blutsauger, die den Menschen manchmal das Leben schwer machen. Stechmücken und Zecken vermehren sich vor allem dort, wo es warm und feucht ist. Auch auf die häufige Begegnung mit Wespen, Hornissen und Skorpionen sollten Reisende vorbereitet sein. Immer mehr verbreiten sich Arten aus Afrika und Asien in Europa, im Süden mehr als im Norden. Für Menschen gefährlich kann die Asiatische Tigermücke werden, die den Zika-Virus, den Chikungunya-Virus und den Dengue-Virus übertragen kann. Doch nicht nur für Menschen können sechsbeinige Einwanderer gefährlich werden. Eindringlinge aus Nordafrika haben es auf Italiens Pflanzenwelt abgesehen. Schildläuse bedrohen Pinienwälder und Rote-Palmen-Rüsselkäfer töten Palmen.

In Süditalien und auf den Inseln spielt die Leishmaniose eine große Rolle. Leishmanien sind Parasiten, die durch die Weibchen von Schmetterlingsmücken, insbesondere Sandmücken, auf den Menschen übertragen werden. Sie rufen unangenehme Geschwüre auf der Haut hervor und sollten dringend behandelt werden. Zur Vorbeugung gegen die anderen Blutsauger sollten die gängigen Sprays, Öle und Tinkturen helfen.

Genießen Sie gerne Ihre nächste Italienreise mit Ihrem persönlichen Insektenschutz!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.