19 Jul

Fliegende Ameisen suchen Tennisprofis heim

Team of ants constructing bridge over water on sunrise or sunset

Alle Jahre wieder wird in London, genauer gesagt im Stadtteil Wimbledon, das dritte Grand-Slam-Tennis-Turnier eines jeden Jahres durchgeführt: Die Wimbledon Championships, im Volksmund meist einfach Wimbledon genannt. Dieses Jahr startete das weltberühmte Turnier mit dem ersten Match am 3. Juli. Doch auf den Bildschirmen derjenigen, die den dritten Spieltag verfolgten, bot sich ein skurriles Bild, denn neben Tennisschlägern und Bällen waren hier vor allem Insekten zu sehen.

Die Briten nennen es den „Flying Ant Day“ – an diesem Tag verlässt die Ameisenkönigin das Nest mitsamt ihrem Gefolge, das in großen Schwärmen ausfliegt. Das Ziel der kleinen Plagegeister waren die Tennisplätze der Wimbledon-Turniere. Neben schwül-warmem Wetter und Temperaturen um die 30° Celsius mussten sich die Tennisprofis also auch noch mit tausenden fliegenden Ameisen herumschlagen. Manch einer versuchte sich die Insekten mit Insektenschutzmitteln vom Leib zu halten, in diesem Fall eine wenig erfolgversprechende Maßnahme. Da die Ameisen jedoch alle Spielteilnehmer sowie Schiedsrichter gleichermaßen ablenkten, ergab sich hier für keinen ein Vor- oder Nachteil und die Spiele wurden wie geplant durchgeführt.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Tennisasse nach den gespielten Turnieren von den zusätzlichen Strapazen ausgiebig erholen konnten und ihre Zimmer mit Insektenschutzgittern ausgestattet waren. Wir zuhause waren jedenfalls froh, dass wir die fliegenden Ameisen nur im Fernsehen bestaunen mussten und sich dank unserer „Muggergitter“ kein Insekt mehr in unser Wohnzimmer verirren kann.

Wer die Wimbledon-Turniere nicht selbst verfolgt hat, kann sich in diesem Video des YouTube-Kanals „Shocking News“ ein Bild der fliegenden Ameisen-Invasion machen:

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