14 Okt

Winterschlaf im Insektenreich

So sieht die To-do-Liste einiger Insekten aus. Foto: Chris Lamphear / Depositphotos.com

Die kalten Temperaturen veranlassen nicht nur uns Menschen zu einem Rückzug ins wohlig warme Zuhause. Auch Insekten verkriechen sich zu dieser Jahreszeit. Doch wo genau halten sie sich auf, überleben sie den Winter überhaupt?

Ein klares Ja oder Nein gibt es auf diese Frage nicht. Die meisten Schmetterlingsarten sterben mit Anbruch des Winters. Andere Insekten besitzen jedoch erstaunliche Schutzmechanismen gegen die Kälte. So zum Beispiel Ameisen: Sie verlegen ihr Nest tiefer in den Boden. Um Energie zu sparen, bewegen sie sich den Winter über kaum.

Marienkäfer hingegen haben eine Art Frostschutzmittel im Blut, welches ein Gefrieren bei den eisigen Temperaturen verhindert.

Leider hat nicht jedes Krabbeltier sein eigenes Winterquartier, weshalb sich einige Insektenarten ungebeten in unsere Häuser einnisten. Dazu zählen unter anderem die Stallfliege, die graue Feldwanze und die Raupenfliege. Aber keine Panik, sie sind für den Menschen nicht gefährlich, höchstens lästig. Abhilfe kann hier ein Insektenschutzgitter schaffen. Und falls Sie doch aufgrund einer undichten Stelle im Haus Besuch bekommen sollten: Sobald die ersten wärmenden Sonnenstrahlen die kleinen Plagegeister treffen, krabbeln sie mit Vergnügen wieder ins Freie und überlassen Ihnen Ihr Haus – zumindest bis zum nächsten Herbst!