29 Okt

Ferienarbeit bei den Muggergittermachern – ein Interview mit Erik Mehringer

Foto: Erik Mehringer; Bildnachweis: Stefan Beck

Kürzlich hatten wir auf diesem Blog ein Interview mit einer Studentin veröffentlicht, die in ihren Semesterferien einige Wochen ihrer Zeit investierte, um sich per Ferienjob bei den Muggergittermachern etwas Geld hinzuzuverdienen. Nun stellen wir Ihnen einen Schüler vor, der in den Sommerferien ebenfalls den Blaumann anzog, anstatt zuhause entspannt die Beine auszustrecken.

Erik Mehringer geht mittlerweile in die 12. Klasse des Evangelischen Mörike-Gymnasiums Stuttgart. Nach dem Abitur strebt er ein Lehramtsstudium an. In diesem Jahr bewarb er sich erstmals für einen Ferienjob. Die praktische Arbeit reizte den 17-Jährigen, nicht zuletzt, da der Muggergittermacher-Chef sein Onkel ist und der Schüler dadurch zum ersten Arbeitsplatz nicht direkt in eine ihm unbekannte Welt treten musste. Zwei Wochen dauerte sein täglicher Einsatz in den Fertigungshallen, der früh um sechs Uhr begann und ihm einen Stundenlohn von 10 € einbrachte.

Herr Mehringer, welche Tätigkeiten übten Sie in diesen beiden Wochen aus?

Erik Mehringer: Erstens arbeitete ich in der Fertigung von Insektenschutzgittern mit. Dazu gehörten das Bespannen von Rahmen, Stanzen, Bohren, Verpacken für Kunden, das Fertigstellen von Führungsschienen etc. Zweitens half ich bei den Renovierungsarbeiten in der neuen Halle nebenan.

Frage: Wie lange dauerte die Einarbeitung?

Erik Mehringer: In der Fertigung dauerte diese etwa zwei Tage, danach hat man sich schnell an die Arbeitsprozesse und -abläufe gewöhnt.

Frage: Hatten Sie für die Dauer des Ferienjobs einen direkten Ansprechpartner? Wen?

Erik Mehringer: Ja. In der Fertigung waren dies meist Gerhard Bschorr oder Alexander Götz. Beim Renovieren war das Thomas Bussinger oder hin und wieder auch mein Cousin Christian oder mein Onkel Hans Mehringer.

Frage: Wie bewerten Sie das Betriebsklima?

Erik Mehringer: Sehr gut! Ich wurde sehr freundlich aufgenommen und untereinander herrschte immer eine gute Stimmung. Zwischendurch wurden Späße gemacht und die Arbeit wird – so meine Auffassung – gern gemacht.

Frage: Was schätzen Sie besonders an Ihrem Ferienjob-Arbeitgeber?

Erik Mehringer: Es war für mich ein interessantes Umfeld. Ich habe viel Neues dazugelernt, vor allem auch Praktisches “für‘s Leben” (insbesondere die Renovierungsarbeiten). Nicht zu vergessen die Freundlichkeit der Mitarbeiter.

Frage: Würden Sie anderen Schülern empfehlen, sich ebenfalls hier für einen Ferienjob zu bewerben?

Erik Mehringer: Auf jeden Fall, sofern sie eine Wohnmöglichkeit in oder im Umkreis Ansbachs haben.

Frage: Hatten Sie vorher bereits Kontakt mit Insektenschutzlösungen, etwa im eigenen Wohnbereich?

Erik Mehringer: Nein, noch nicht!

Wir danken Erik Mehringer für seine offenen Antworten. Wer seiner Empfehlung folgen möchte und in Ansbach einen Ferienjob sucht, darf sich gerne bei uns im Büro melden.

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