07 Jul

Fliegengitter reparieren

Die Lebensdauer eines Fliegengitters übersteigt im Normalfall das Alter der ungeliebten Gäste um ein Vielfaches. Der Schutz darf sich durchaus das Prädikat einer „nachhaltigen Investition“ auf die Fahnen schreiben. Aber wie es bei jedem Gebrauchsgegenstand so ist: Die Lebensdauer hängt maßgeblich vom Material, den Witterungseinflüssen und dem Umgang ab. Das dünne Moskitonetz brilliert durch seinen Schutz vor Insekten, aber auch durch seine Luftdurchlässigkeit. Insbesondere durch falsche Handhabung sind Schäden nicht völlig auszuschließen. Was tun, wenn die Schwachstelle des Fliegengitters seinen Geist aufgibt?

Die gute Nachricht vorab: Kleine oder große Löcher verursachen noch lange nicht einen Komplett-Austausch der Fliegengitter. Vielmehr rät der Experte zu verschiedenen Reparaturmöglichkeiten. So gibt es die Klebeband-Variante. Fliegengitter müssen hierfür nicht demontiert werden und die Anbringung ist ein Kinderspiel. Einfach die benötigte Größe herausschneiden und auf der durchlässigen Stelle anbringen. Die Struktur ist mit der des Moskitonetzes identisch und fügt sich damit problemlos ein. Eine Generalsanierung in der Winterzeit kann damit in Ruhe überlegt werden.

Eine Alternative bietet das „Flicken“ von Rissen oder Löchern. Das macht insbesondere dann Sinn, wenn die Schadstelle von überschaubarer Größe ist. Das in der Umgebung übriggebliebene Netz wird mit ein wenig Nagellack, Flüssigkleber oder Silikon zusammengezogen und verklebt. Alle Varianten brillieren durch transparente Farbe. Nach sauberer Reparatur ist die Stelle somit kaum zu erkennen. Doch Vorsicht! Die Klebestoffe müssen zum Material passen. Beispielsweise sind manche Fliegengitter aus Kunststoff und vertragen sich mit den aufgeführten Werkstoffen nicht.

Last but not least können Eigentümer von Fliegengittern ein Ersatz-Moskitonetz aufnähen. Vorteil: Hier ist kein Klebstoff erforderlich und die Anbringung wirkt noch fester sowie nachhaltiger. Nachteil: Die Bearbeitung erfordert mehr Feingefühl und Material. Neben dem Moskitonetz-Ausschnitt braucht es eine Sattler- oder Ledernadel sowie eine Nylonschnur analog einer Angelschnur. Alternativ lässt sich auch ein dünner Draht verarbeiten. Der Stoff wird auf die beschädigte Stelle gelegt und festgenäht. Die Fixierung kann ein Klebeband übernehmen, damit es beim Nähvorgang nicht ständig wegrutscht. Als letzte Handlung werden die überstehenden Reste weggeschnitten.

In einem der nächsten Weblogs erläutern wir den richtigen Umgang und die korrekte Pflege hinsichtlich Fliegengittern. Nach dem Motto „Prophylaxe ist besser als Reparatur“ können Schäden bereits im Keim erstickt werden. Guten Nachrichten für den Verbraucher, schlechte für Insekten! Sie werden als Kunde viel Freude und Ruhe mit Fliegengittern haben. Grundsätzlich ist es eine Anschaffung, die sich über viele Jahre auszahlt. Als echten Mehrwert räumen wir natürlich auch Garantie auf unsere Produkte ein.

 

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