15 Jul

Gewittertierchen im Anflug – na und?

Foto: Emmanuel Boutet - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1438404

Sommerzeit ist Gewitterzeit. Gerade bei extremen Wetterschwankungen lädt sich die Luft mit Elektrizität auf und “entspannt” sich schließlich mit Blitz und Donner. Vor allem in ländlichen Gegenden taucht dabei ein Phänomen auf, das sicherlich viele kennen: Gewittertierchen.

Diese winzigen Insekten treten vor allem bei Gewitterstimmung und dann manchmal in großen Schwärmen mit menschlichen Behausungen in Kontakt, fliegen durch offene Fenster und Türen hinein und lassen sich als lebendige Staubschicht nieder. Das “Plankton der Lüfte” ist zwar normalerweise ungefährlich für Mensch und Tier, doch die Beseitigung ist mühsam und für Allergiker sind sie doppelt unangenehm.

Als Gewittertierchen werden eine ganze Reihe von Arten benannt. Am gebräuchlichsten ist die Bezeichnung für Fransenflügler, auch Thripse oder Blasenfüße genannt. Zu dieser Ordnung zählen weltweit mehr als 5.000 Arten, in Deutschland sind immerhin mehr als 200 davon unterwegs.

Die meisten Arten ernähren sich als Veganer von Pflanzensäften oder Blütenpollen und sammeln sich daher bevorzugt in landwirtschaftlichen Monokulturen an. Bei wärmeren Temperaturen ab 20 °C lassen sie sich häufig von der Thermik in höhere Luftschichten emporziehen, da sie dank ihrer geringen Größe und ihres kaum messbaren Gewichts dem Wind so gut wie keine Gegenwehr entgegensetzen können.

Das Phänomen, dass die Winzlinge bei Gewitterstimmung wieder herabsinken, hat vermutlich seinen Auslöser in der Veränderung der elektrischen Feldstärke in der spannungsgeladenen Luft. Mit der Höhe nimmt diese bei solchen Wetterbedingungen enorm zu. Wenn die Winzlingsschwärme dann vom kräftigen Wind in die Behausungen geblasen werden, haben die Bewohner den “Salat”.

Selbst handelsübliche Fliegengitter sind oft zu weitmaschig für das fliegende Treibgut. Standard-Fiberglasgewebe etwa besitzt eine Maschenweite von 1,41 x 1,58 mm. Für Fliegen, Mücken, kleine Käfer und Spinnen genügt dies normalerweise. Im Falle, dass Sie von kleineren Gewittertierchen heimgesucht werden, helfen allerdings zwei andere Insektenschutzlösungen aus unserer Produktpalette. Das Transpatec-Feinmaschgewebe – Maschenweite 1,27 x 0,56 mm – und das Pollenschutzgewebe Polltec – Maschenweite 1,37 x 0,41 mm – hält jedem Gewitter samt seinen Begleitern stand. Ganz sicher!

Ein Gedanke zu „Gewittertierchen im Anflug – na und?

  1. Nicht umsonst heisst es , es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Bezogen auf das Wohnen habe ich mir u.a. eine Insektenschutztür montieren lassen. Seitdem ist Ruhe im Haus, und die Mücken bleiben draussen

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