13 Mrz

Kammerjäger: Hilfe mit Rat und Tat

Wespennest, Fotograf: Rasbak,, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

„Kammerjäger“ ist der umgangssprachliche Ausdruck für Dienstleister, die Schädlinge in geschlossenen Räumen bekämpfen. So die offizielle Definition der Berufsbezeichnung auf Wikipedia. Ein Restrisiko vor diesen Schädlingen im Hausinneren verbleibt trotz Insektenschutzgittern. Wenngleich die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches sinkt. Was tun im Fall der Fälle?

Die Gegner von Kammerjägern sind vielfältig: Schaben, Flöhe, Zecken, Milben, Mäuse oder Ratten. Selbstverständlich besitzen Fliegenschutzgitter einen hohen prophylaktischen Wert. Trotzdem ist kein Haus zu hundert Prozent vor Kleinstlebewesen gefeit. Kammerjäger können die Situation spätestens seit 2004 sehr gut einschätzen. Ab diesem Jahr zählt dieser Beruf zu einem offiziellen Ausbildungsberuf, der sich über drei Jahre erstreckt. Vorher war es lediglich ein Umschulungsberuf.

Es gibt also unterschiedlichste Anlässe, um Kammerjäger anzufordern. Eine Schnake ist keiner, aber es handelt sich um ein sensibles Thema. Aus diesem Grund versprechen die meisten Kammerjäger höchste Diskretion. Aufschriften auf ihren Dienstwagen sowie Werbung auf ihrer Dienstkleidung sind aus diesem Grund eher Seltenheit. Viele Unternehmen haben auch Notdienste eingerichtet. Für die Beseitigung einer Schlange gibt es beispielsweise kaum Zeit bis zu den üblichen Öffnungszeiten.

Wann ist die Zuziehung eines Profis ratsam? Grundsätzlich unterscheiden Experten zwei Gruppen. Einerseits zwar unangenehme, aber gesundheitlich unbedenkliche Schädlinge. Dazu zählen Fliegen, Ameisen oder Käferarten. Andererseits gibt es Lebewesen, die die Hausbewohner oder Haustiere ernsthaft gefährden können. Beispielsweise Ratten, Mäuse oder Kakerlaken. Eine weitere Einstufung der Lage nimmt der Fachmann mit dem Ausmaß des Befalls vor. Sofern sich der Schädlingsbefall noch im Anfangsstadium befindet, kann der Hausbesitzer eine zunehmende Seuche oftmals durch Lebendfallen selbst eindämmen. Bei größerem Aufkommen ist oftmals der Experte unerlässlich.

Auch bei Wespen und Hornissen könnte ein Fachmann erforderlich werden. Dann nämlich, wenn sie es sich bereits in großer Schar gemütlich gemacht haben. Insekten stehen in gewissen Regionen unter Artenschutz. Es gehört auch zum Aufgabenkatalog eines Kammerjägers, für die artgerechte Umsiedelung der Völker zu sorgen. Selbstverständlich sind die Schädlingsbekämpfer ihr Geld nicht ausschließlich durch ihre tatkräftige Unterstützung wert. Mit ihrem breiten Fachwissen besitzen sie auch hinsichtlich der möglichen „Waffen“ vielseitige Kenntnisse. Am besten sind Lösungen, die direkt zur Beseitigung des Schädlings passen. Kleinkinder oder Haustiere sollten im Zweifel natürlich keine Schäden nehmen. Für ein nachhaltiges Resultat hilft oftmals eine spezielle Säuberung des betroffenen Gebietes. Auch hierfür hat der Profi Mittelchen parat. Wie eingangs beschrieben sind Insektenschutzgitter allerdings die beste Prophylaxe, um einen Kammerjäger erst gar nicht zu benötigen.

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