23 Dez

Lüften in der kalten Jahreszeit

Foto: Sergei Popov / Depositphotos.com

Insektenschutzgitter bieten vor allem einen Vorteil: Frischluft in den eigenen vier Wänden ohne kleine Störenfriede. Über die richtigen Strategien in Sachen Lüften zur Sommerzeit berichteten wir bereits. Nun geben wir Ihnen interessante Tipps für die aktuelle kalte Jahreszeit an die Hand.

Fliegengitter können, müssen in den Wintermonaten aber nicht demontiert werden. Auf der einen Seite trotzen sie erfolgreich den eisigen Temperaturen, auf der anderen Seite befinden sich Insekten und Pollen weitgehend im Winterschlaf. Somit bleibt die Entscheidung jedem frei, allerdings sollte Frischluft mehrmals täglich ins Hausinnere gelangen. Welche Taktik empfehlen Wissenschaftler für eine gesunde Luftzufuhr?

Insbesondere im Winter treffen in Räumen zwei Interessen aufeinander. Einerseits benötigt der Mensch definitiv Frischluft vom Außenbereich, andererseits führt eine Lüftung direkt zur Absenkung der Zimmertemperatur. Damit verbunden sind zwangsläufig höhere Energiekosten. Wie also richtig verhalten? Die Experten haben eine klare Meinung. Kurzes Stoßlüften ist völlig ausreichend und senkt die Zimmertemperatur kaum ab. Bereits drei bis fünf Minuten reichen aus, damit die Luft im Raum komplett ausgetauscht wird. In diesem Zeitraum raten Experten sogar zu einer Reduzierung der Heizleistung. Sobald Fenster dauerhaft geöffnet sind, kühlen Räume natürlich aus.

Zimmer ist nicht gleich Zimmer. Je höher Räume im Haus liegen, desto wärmer sind sie tendenziell auf natürlichem Weg. Damit sollten bewohnte Kellerräume im Hinblick auf die Heizkosten grundsätzlich weniger häufig gelüftet werden. Zwei bis drei Mal pro Tag reicht völlig aus. Das genaue Gegenteil bilden Örtlichkeiten wie Bäder und Küchen. Diese sind nicht nur mit Schadstoffen und Gerüchen, sondern auch mit jeder Menge Feuchtigkeit ausgestattet. Damit sind sie ein Paradies für Schimmelbildung und regelmäßiges Lüften verhindert eine toxische Entwicklung.

Fazit: Die richtige Lüfttechnik im Winter hängt also sowohl von den betroffenen Räumen als auch von der Technik ab. Grundsätzlich gilt: Fenster möglichst weit, aber nur einige Minuten öffnen. In dieser Zeit führt die Drosselung der Heizquelle dazu, Energiekosten zu sparen. Mit der korrekten Strategie vermeiden Sie Schimmelbildung und gönnen sich zudem ein gesundes Raumklima. Ideal ist auch eine Phase der Luftzufuhr direkt nach der Nachtruhe und unmittelbar vor der Schlafenszeit. Dadurch wird der lange nächtliche Zeitraum ohne Frischluft kompensiert. Fliegengitter bieten immer optimalen Schutz vor Kleintieren trotz Öffnung von Türen und Fenstern. Erstens gibt es auch winteraktive Insekten, zweitens kommen die Flug- und Krabbeltierchen mit Sicherheit zurück, spätestens in den Frühlingsmonaten.

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